Der neue Competence on Top Geschäftsführer Dr. Tobias Dollinger stellt sich vor.

Unser neuer Geschäftsführer stellt sich vor

Generationenwechsel bei Competence on Top mit neuer Geschäftsführung

„Menschen weiterbringen, damit diese andere Menschen weiterbringen können“ – so beschreibt Dr. Tobias Dollinger die Mission von Competence on Top. Manuela Dollinger hat Competence on Top vor 18 Jahren mit der Vision gegründet, Menschen auf dem Weg zu ihren Zielen zu ermutigen und sie dabei mit nachhaltigen Seminaren und wertvollen Zertifikaten zu unterstützen. Im Januar diesen Jahres übergab sie die Geschäftsleitung an die nächste Generation – ihren Sohn Tobias – voller Vertrauen in ihn und seine Fähigkeiten als neuer Geschäftsführer, die Werte von Competence on Top zu bewahren und im dynamischen Umfeld von heute gemeinsam mit unseren Absolvent*innen und Partner*innen Erfolgsgeschichten zu schreiben.

Zeit, um das erste Mal Bilanz zu ziehen: Wie waren die ersten Monate für den neuen CEO? Alles rund um den Wechsel im Unternehmen haben wir hier für dich aufbereitet. Viel Spaß beim Lesen!

Tobias, du bist seit Beginn des Jahres neuer Geschäftsführer. Du hast die Leitung von Competence on Top mitten in den turbulenten Corona-Zeiten übernommen – was ging dir da durch den Kopf?

Das letzte Jahr war wirklich turbulent – für alle von uns. In unserer 19-jährigen Unternehmensgeschichte haben wir einige Krisen erlebt. Aber aus allen sind wir gestärkt hervorgegangen, weil das was wir tun, immer gefragt war: für anspruchsvolle Aufgaben zu qualifizieren. Von Anfang an haben wir uns darauf fokussiert, Menschen weiterzubringen, damit diese wiederum andere Menschen weiterbringen können. Egal ob diese als Trainer*in, Coach oder Berater*in arbeiten. Diesen Beitrag möchten wir auch in Zukunft leisten. “Gemeinsam Erfolgsgeschichten schreiben“ – unser neues Firmenmotto – bedeutet auch nicht wirklich ein Umdenken für uns. Diese Worte beschreiben nur das griffig, was uns immer schon bewegt hat.

Zugegeben, ich habe die Geschäftsführung von Competence on Top in einer Zeit übernommen, die wirklich alles andere als einfach ist. Seit Anfang letzten Jahres wird die Geduld unseres gesamten Teams kontinuierlich auf die Probe gestellt. Genau so wie die Geduld der Menschen, die unsere Kurse besuchen möchten. Viele unserer Teilnehmenden sind uns seit Jahren treu und bauen auf unsere Ausbildungen bei ihrer  Karriere-Entwicklung. Vor Corona waren sie es von uns gewohnt, dass unsere Kurse immer verfügbar und planbar sind – sowohl langfristig als auch kurzfristig.

Unser Team kämpft zur Zeit besonders hart, diese Planbarkeit weiter zu bieten. Doch weil Inzidenzwerte und Hygieneverordnungen sich sehr kurzfristig ändern können, müssen wir leider häufig ausgebuchte Kurse absagen und Teilnehmende auf einen späteren Termin umbuchen – einige sogar mehrmals. Wir sind sehr dankbar für das Verständnis und die Treue, die diese uns trotz der aktuellen Situation weiter entgegenbringen. Und ich bin auch sehr dankbar für mein Team, das auch unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen sein Bestes gibt.

Ich bin selbst schon lange Teil der Geschichte dieser Firma und habe die Anfänge miterlebt. Um zu verstehen, wie ich unser Team und unsere Teilnehmenden in der heutigen Zeit am besten unterstützen kann, war es mir wichtig, noch einmal zu verstehen, was uns gut durch alle vergangenen Krisen gebracht hat.

Was war deiner Meinung nach in der Vergangenheit das Erfolgsrezept zur Krisenbewältigung?

Die Antwort ist in meinen Augen, dass wir immer unserer Kerntätigkeit treu geblieben sind – Krise hin oder her. Menschen verlassen sich darauf, bei uns das zu finden, was sie wirklich weiterbringt. Und auch in der Vergangenheit waren wir ein zuverlässiger Partner, der dieses Versprechen erfüllt hat. In guten Zeiten konnten wir Unternehmen auf ihrem Erfolgskurs unterstützen. In weniger guten Zeiten konnten wir die Menschen begleiten, die auf der Suche nach neuer Orientierung waren oder mit dem eigenen Business Fuß fassen wollten.

Unabhängig von der Marktlage – Kompetenzen und Qualifikation zahlen sich aus. Und besonders heute sind Qualifikationen in Bereichen wie Training, Coaching, Change-Management etc. wichtiger als je zuvor. Nur hat uns Corona jetzt vor eine ganz neue Herausforderung gestellt. Unsere Teilnehmenden und auch wir selbst haben es jetzt schwerer, in der bewährten Form mit Menschen zu arbeiten. Dabei steckt so viel Potenzial im persönlichen Kontakt! Viele, die ein Präsenz-Seminar bei uns besucht haben, berichten uns noch Jahre danach, wie sie die Kompetenzen und Kontakte, die sie aus unserem Kleingruppentraining mitgenommen haben, im Arbeitsalltag bereichern.

Die neue Frage an uns war Anfang 2020, wie wir das Präsenz-Erlebnis und den Wert, den Menschen dadurch erhalten, auch jetzt weiterhin zugänglich machen können. Auch bei Kontaktbeschränkungen oder während des Lockdowns.

Wie sah hier die Strategie aus?

Die Antwort auf diese Frage war unsere neue Ausbildung Train the Online-Trainer. Zugegeben, andere Anbieter haben schneller „Online-Seminare“ angeboten als wir. Der Grund dafür war, dass wir mehr bieten wollten, als bestehende Kursinhalte in einer Webkonferenz zu präsentieren. Wir wollten ein Format anbieten, nach dem Trainierende auch bei aktuellen Bedingungen so effektiv arbeiten können, wie vor Corona. Das bedeutet zum einen, die Nähe und das Erleben eines Präsenz-Seminars zu erreichen. Und zum anderen, unseren Teilnehmenden alles Nötige mitzugeben, damit ihnen das im Anschluss auch selbst gelingt. Uns hat die Entwicklung viel Zeit und Mühe gekostet und unseren treuen Kund*innen viel Geduld abverlangt. Doch jetzt können wir ein Format anbieten, das so gut ist wie Präsenz! Und zusätzlich nutzen wir noch Chancen des Online-Mediums, wie zum Beispiel asynchrone Lerninhalte oder das Arbeiten mit digitalen Tools.

In meinen Augen war das der richtige Weg. Vielleicht nicht der einfachste, aber der Weg, der zu weiteren gemeinsamen Erfolgsgeschichten führt. Ich erwähne oft Beispiele wie dieses, wenn mein Team und ich heute neue Entscheidungen treffen, weil sie uns bei der Orientierung helfen.

Was sind die ersten Themen, die du als neuer Geschäftsführer bei Competence on Top angehen möchtest bzw. bereits angehst? Wo soll die Reise hinführen?

Neben dem Schwerpunkt Training bzw. Online-Training bieten wir seit vielen Jahren auch noch Präsenz-Ausbildungen rund um die Themen Coaching, Change Management und Organisationsentwicklung an. Ähnlich wie Trainierende, sehen sich jetzt auch Coaches und Organisationsentwickler*innen mit der Herausforderung konfrontiert, dass sie nicht in bewährten Präsenz-Formaten mit ihren Kund*innen, Teams oder Organisationen arbeiten können.

Auch wenn Corona – hoffentlich – kein Dauerthema bleibt, deutet schon jetzt vieles darauf hin, dass Home Office und Remote Teams dauerhaft eine größere Rolle in unserem Arbeitsalltag spielen werden. Weil uns die Handlungsfähigkeit und der zukünftige Erfolg unserer Teilnehmenden am Herzen liegen, entwickeln wir deswegen gerade weitere interaktive Live-Online Formate, in denen es darum geht, wie wir bewährte Coaching- und Change Management Methoden in den virtuellen Raum transferieren können.

Ein weiteres wichtiges Thema, das mich seit Jahresanfang bewegt ist unser Team. Verglichen mit anderen Anbietern haben wir ein relativ kleines Team. Zudem sind wir über ganz Deutschland verteilt und arbeiten hinter den Kulissen mit unserem gesamten Trainer*innen-Netzwerk zusammen. Wir wissen daher, wie wichtig eine gute Organisation ist, damit unsere Teilnehmenden das meiste aus dem Training mitnehmen können. Und uns ist auch bewusst, wie wichtig eine gute Kommunikation rund um unser Angebot ist. Schließlich soll jede*r das Thema bei uns finden, das sie oder ihn oder sie aktuell am besten bei der eigenen Entwicklung unterstützt.

Um das zu erreichen, haben wir schon Jahre vor Corona agil und dezentral gearbeitet und dabei Tools wie Office365, Zoom, Trello oder Confluence genutzt. Daran war ich nicht ganz unbeteiligt. Schon vor meiner Zeit als Geschäftsführer habe dabei unterstützt, unser Team mit den optimalen Rahmenbedingungen und den wichtigsten Informationen zu versorgen.

In einem Team, das effektiv und begeistert miteinander arbeitet, hat jede*r Einzelne mehr Zeit für die Arbeit, die ihm oder ihr am Herzen liegt. Bei allen Menschen in unserem Team ist das eine Variation von – du ahnst es sicher – Menschen weiterbringen.

Was bedeutet das konkret für die Mitarbeitenden hinter den Kurs-Kulissen?

Mein Ziel ist es, dass die Menschen bei uns noch mehr von dem tun können, worin sie gut sind und was ihnen wichtig ist. Dass dies gut gelingt, sehe ich als meine wichtigste Aufgabe. Ganz besonders jetzt, denn die Bedingungen sind nicht nur schwierig, wenn man Präsenz-Trainings besuchen oder halten möchte. Sondern auch, wenn man diese zuverlässig organisieren möchte und eine klare Kommunikation drumherum bieten möchte.

Deswegen arbeite ich kontinuierlich mit unserem Team weiter an gegenseitigem Verständnis und Transparenz. Ich als Geschäftsführer möchte ermöglichen, dass wir alle unser Unternehmensziel leben und mitgestalten können. Ich merke, dass wir dabei auf einem guten Weg sind, wenn Teammitglieder eigenverantwortlich Entscheidungen treffen und umsetzen, die ihren Teamkolleg*innen, unserem Netzwerk und unseren Teilnehmenden am meisten helfen. Und die damit unserem Unternehmensziel „gemeinsam Erfolgsgeschichten schreiben“ dienen.

So können Menschen weiterhin von uns profitieren. Ob von unseren Marketing-Inhalten mit echtem Mehrwert, von den Menschen in unserer Hotline, die mit ganzem Herzblut bei der Karriereentwicklung unterstützen, von unserer liebevollen Seminarorganisation. Oder natürlich von unseren Kurskonzepten, Trainings und Trainierenden, die begeistern – ganz gleich, ob in Präsenz oder Online.

Wie wichtig ist deine IT-Expertise für deine neue Position als Geschäftsführer?

Als Mensch mit technischem Hintergrund werde ich oft darauf angesprochen, dass mein IT-Know-How wohl besonders jetzt für unser Unternehmen wichtig ist. Wir sehen ja mittlerweile in unserer ganzen Gesellschaft viele Beweise, wie Corona die Digitalisierung beschleunigt hat. Viele Unternehmen sind gezwungen, bewährte Prozesse, Arbeitsweisen und auch Kundenbeziehungen komplett neu zu denken.

Und es stimmt – ich habe keine Berührungsangst mit dem Thema Digitalisierung. Ich sehe darin viele Chancen. Bei mir als Naturwissenschaftler kommt auch hin und wieder der Nerd durch, mit Aussagen wie: „Ich habe da ein tolles neues Kollaborationstool entdeckt – lasst uns das einfach mal ausprobieren.“

Jede Menge Raum für Innovationen also, oder?

Innovation bietet die Möglichkeit, Dinge anders zu tun als vorher oder aber auch, ganz neue Dinge zu tun. Etwas Neues auszuprobieren oder zu verstehen hat mich immer gereizt. Deswegen habe ich auch in der theoretischen Festkörperphysik promoviert und das hat mir auch als Datenwissenschaftler und Unternehmensberater immer großen Spaß gemacht.

Aber mir persönlich hat es schon zu Uni-Zeiten immer am meisten bedeutet, wenn nach einem Vortrag ein*e Student*in auf mich zugekommen ist, mit der Aussage „Das war für mich das erste mal, dass jemand mir das so erklärt hat, dass ich es verstanden habe – vielen Dank!“

Jede Aufgabe, die ich verfolge, genauso wie das Umsetzen von Neuerungen ist für mich nur dann attraktiv, wenn Menschen auch wirklich einen Nutzen davon haben. Was mich an der Digitalisierung reizt, ist, diese zugänglich zu machen, so dass andere Menschen sie zu ihrem Vorteil nutzen können. Dabei ist mir die Perspektive des Einzelnen besonders wichtig. Ich glaube, das ist ein Beitrag, den ich als Naturwissenschaftler leisten kann, in einem Business, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Vielen Dank für die spannenden Antworten! Zum Abschluss: auf was können sich unsere Teammitglieder, Partner*innen und Kund*innen zukünftig freuen?

Darauf, dass sie weiterhin das bei uns erhalten, was sie wirklich weiter bringt. Dafür stehen wir weiterhin als Ausbildungsinstitut, mit unserem Schwerpunkt auf bewährte Präsenz-Ausbildungen mit aktuellen Inhalten und wertvollen Zertifizierungen, komplementiert durch interaktive Live-Online-Formate, Blended-Learning und digitale Hilfsmittel.

Wir bedanken uns für die spannenden Einblicke und freuen uns auf die nächsten Monate mit neuen Ideen und Impulsen!

 

Ein Interview von Magdalena Kirchner-Stephan aus dem Competence on Top Team Marketing mit Dr. Tobias Dollinger. Er ist nicht nur promovierter theoretischer Physiker und Data Scientist – sondern auch Mitgründer und seit diesem Jahr Geschäftsführer der Competence on Top GmbH.

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