Nutze das Business Model Canvas um mit deinem Geschäftsmodell so richtig durchzustarten. Hier erfährst du, wie wir damit arbeiten. Und hier geht's zum zugehörigen Freebie.

Business Model Canvas – kostenfreies Freebie zum Download

Ist dein Business fit für die Zukunft?

Und wie flexibel und kreativ kannst du mit deinem Unternehmen auf grundlegende Veränderungen, auf die du manchmal keinen Einfluss hast, reagieren? Gerade in Zeiten von Corona sehen sich fast alle Unternehmer*innen mit dieser Frage konfrontiert. Mit diesem Beitrag möchten wir dir deshalb ein Tool vorstellen, das dir eine übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand gibt: das Business Model Canvas. Damit kannst du dein aktuelles Geschäftsmodell auf den Prüfstand stellen und ganz leicht auch in Krisenzeiten Innovationen für dein Business entwickeln.

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Die derzeitige Situation stellt auch unser Geschäftsmodell auf den Prüfstand und verlangt von uns mehr Flexibilität. Die globalen Auswirkungen der Corona-Krise führen dazu, dass sich der Bedarf vieler unserer Teilnehmenden ändert. Für die Arbeit am eigenen Geschäftsmodell sind wir selbst begeisterte Anwender des Business Model Canvas.

Was ist das Business Model Canvas?

Das Business Model Canvas (kurz BMC) ist ein Tool zur Dokumentation und Entwicklung von Geschäftsmodellen. Erdacht haben es Alexander Osterwalder und Yves Pingneur, die es 2010 in ihrem Buch „Business Model Generation“ erstmals vorstellten. Die Autoren haben dieses Tool an zahlreichen Beispielen aus der Praxis erprobt und konnten es so vor vielen verschiedenen Hintergründen unter Beweis stellen.

Welchen Nutzen hat das Business Model Canvas?

Im Gegensatz zu der althergebrachten produkt- und marktbezogenen Betrachtungsweise neuer Geschäftsideen verfolgt das BMC einen ganzheitlichen, aber auch sehr kundenzentrierten Denkansatz. Durch die Arbeit mit dem Canvas und das Beantworten der enthaltenen Fragen kannst du schnell und einfach dein Business auf den Punkt bringen: Wie und womit verdiene ich mein Geld?

Das BMC hilft dabei, alle wesentlichen Elemente eines erfolgreichen Geschäftsmodells in ein modifizierbares System zu bringen. So kann sich dein unternehmerischer Erfolg langfristig einstellen und du kannst deine Zielgruppe möglichst genau erreichen. Durch das Ausfüllen des Templates werden strategische Entscheidungen transparent.

Bestehende oder neue Geschäftsmodelle werden visualisiert und können damit leichter verstanden werden. Zudem kannst du so gleich testen, ob sie unternehmerisch sinnvoll sind. Denn das Entwickeln von innovativen Produkten allein schafft noch keinen Wettbewerbsvorteil. Erst das Gesamtkonzept und die ständige Optimierung haben Firmen wie Google, Apple etc. zu Marktführern gemacht.

Für wen ist das Business Model Canvas gedacht?

Jede/r Unternehmer*in kann das BMC anwenden, egal in welcher Branche und egal in welchem Entwicklungsstadium sich sein/ihr Unternehmen befindet.

Für Start-ups heißt das: Das geplante Geschäftsmodell wird mit Hilfe des BMC strukturiert ausgearbeitet. Verschiedene Varianten können schnell und einfach miteinander verglichen werden.

Und für bestehende Geschäftsmodelle gilt: Der IST-Zustand wird sichtbar. Darauf aufbauend können innovative Ideen entwickelt werden. Das Potential der geplanten Neuerungen wird mit Hilfe des BMC sofort geprüft und abgeschätzt. So gelingt es, ein Gespür dafür zu bekommen, wie dein Unternehmen in Zukunft operieren könnte.

Das Business Model Canvas ist wie eine Landkarte, die dich im Dschungel der Möglichkeiten den besten Weg zu deinem Ziel finden lässt.

Wie ist das Business Model Canvas aufgebaut?

Osterwalder und Pigneur haben 9 essentielle Bausteine herausgearbeitet, die die unterschiedlichen Aspekte für unternehmerischen Erfolg beleuchten. Im Folgenden erfährst du, was unter den jeweiligen Schlagworten zu verstehen ist.

  • Kundensegmente

    Eine wichtige Frage ist, wer sind meine Kunden? Konkret bedeutet das, hier herauszufinden, an wen sich dein Angebot richtet. Wer ist deine Zielgruppe und wer ist es nicht? Und wer soll dein Angebot haben wollen? Was haben diese Menschen gemeinsam? Was kennzeichnet deren Welt, deren Job, oder deren aktuelle (Lebens-) Situation? Welchen Leidensdruck haben sie? Welche Sehnsüchte und Wünsche?

  • Werteversprechen

    Das Werteversprechen ist der Grund, warum ein Kunde genau dein Produkt kaufen will. Der Nutzen, den dein Kunde in deinem Angebot sieht, kann entweder quantitativer (schnelle Lieferung, niedriger Preis) oder qualitativer (schönes Design, Wissen, Erlebnis) Natur sein, oder eine Mischung aus beidem. Ausgangspunkt deiner Betrachtungen im Rahmen des Werteversprechens sollte daher die Überlegung sein, womit du deine Kunden begeisterst bzw. wie ihre Bedürfnisse aussehen. Außerdem ist wichtig, welche Probleme du für sie lösen kannst.

  • Kanäle

    Dein Produkt wird nur zum Bestseller, wenn es auch auf die richtige Art und Weise an deine Zielgruppe herangetragen wird. Mit “Kanälen” sind an dieser Stelle des BMC die Vertriebs- und Kommunikationskanäle deines Unternehmens gemeint. An diesem Punkt überlegst du dir deshalb, wie du mit deinem Kundensegment kommunizierst (z.B. Website, Blog, Social Media) und welche Verkaufskanäle (z.B. persönlich, online, automatisiert etc.) du einsetzt, um dein Werteversprechen optimal auf den Markt zu bringen.

Zur Strukturierung deiner Überlegung, untergliedert Osterwalder die Customer Journey  in folgende 5 Phasen:

Wie machst du auf dein Produkt aufmerksam?
Womit hilfst du deinem Kunden dabei, dein Werteversprechen zu verstehen und den Mehrwert zu erkennen?
Auf welche Weise ermöglichst du deinem Kunden, dein Produkt zu kaufen? (So einfach wie möglich!)
Wie sieht die Lieferung deines Produkts an den Kunden aus?
Bekommt der Kunde Hilfe nach dem Kauf? (Stichwort „Kundenservice“)

  • Kundenbeziehungen

    Beim Baustein Kundenbeziehungen geht es im BMC darum, wie die Interaktion mit deinen Kunden aussieht bzw. aussehen soll. Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, welche Beziehungsart das einschlägige Kundensegment bevorzugt, um auf dieser Grundlage individuell Beziehungen aufzubauen. Hier steht die komplette Bandbreite von ”persönlich” bis hin zu ”automatisiert” zur Verfügung. Namentlich reden wir hier beispielsweise über Kategorien wie persönlicher individueller Support, Selbstbedienung, automatisierte Dienstleistungen, Communities oder Mitbeteiligung.

  • Einnahmequellen

    An dieser Stelle geht es um die wichtige und zentrale Frage, auf welche Art und Weise dein Unternehmen sein Geld verdient bzw. verdienen wird. Auch hier gibt es unterschiedliche Einnahmen-Modelle, über die der Erlös generiert werden kann, z.B. Verkauf (Ware gegen Geld), Nutzungsgebühr (Flatrate, Abonnement), Mitgliedsgebühren, Verleih/Vermietung/Leasing, Lizenzen, Vermittlungsgebühren, Werbung etc. Des Weiteren kannst du dir überlegen, wie viel deine Kunden wirklich bereit sind, für dein Produkt zu bezahlen.

  • Schlüsselressourcen

    Unter dem Punkt Schlüsselressourcen wird geprüft, was du unbedingt brauchst, damit dein Geschäftsmodell läuft.  Die Gewichtung der einzelnen Ressourcen ist stark von der Art deines Produkts bzw. deines Angebots abhängig. Die Unterteilung in die Kategorien materiell (Räumlichkeiten, Maschinen etc.), intellektuell (Patente, Wissen), personell (Team), finanziell (Kapital, Sicherheiten etc.) hilft dir dabei, deine Ressourcen möglichst systematisch zu durchdenken.

  • Schlüsselaktivitäten

    Durch die Schlüsselaktivitäten wird die optimale Werterstellung gesichert. An diesem Punkt geht es darum, die Aufgaben und Tätigkeiten aufzulisten, die notwendig sind, um deine Kommunikations- und Verkaufskanäle zu betreiben.

  • Schlüsselpartner

    Bei der Frage nach den Schlüsselpartnern analysierst du, mit wem du zusammenarbeitest bzw. planst, zusammenzuarbeiten. Hierzu können Lieferanten, Nicht-Konkurrenten, Kooperationen mit Mitbewerbern etc. zählen. Partnerschaften oder Kooperationen sichern zum einen den Fortbestand deines Geschäftsmodells, zum anderen können sie dein Werteversprechen veredeln. Außerdem können die richtigen Schlüsselpartner deinen Markteintritt beschleunigen.

  • Kostenstruktur

    Unter diesem Aspekt geht es um die Abschätzung/Kalkulation deiner anfallenden Kosten. Nach dem Durcharbeiten aller o.g. Bausteine des BMC hast du mittlerweile Klarheit über sämtliche Posten erlangt, die Einfluss auf die finanzielle Situation deines Geschäftsmodells haben. Daher empfiehlt es sich, diesen Punkt zum Abschluss zu betrachten.

Wie benutze ich das Business Model Canvas für mein Business?

Burn your Business-Plan!

Das BMC ist im Gegensatz zum guten alten Business-Plan, der in der Regel auf die Darstellung der nächsten 3-5 Jahre (!) ausgelegt ist, nichts Statisches. Es handelt sich um eine flexible Methode, deine Geschäftsidee immer wieder selbst in Frage zu stellen, weiterzuentwickeln und zu optimieren. Deswegen: Nach dem Canvas ist vor dem Canvas!

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, die Methode auszuprobieren, haben wir extra für dich ein schickes Template entworfen, das als Freebie zum Download für dich bereit steht.

Werde Teil der Competence on Top Community und lade dir dein persönliches Canvas-Template als kostenloses Freebie herunter.

Nutze das Formular am Ende dieses Beitrags um  dich in unseren Newsletter einzutragen –  als Dankeschön erhälst du automatisch einen Link zu deinem Business Model Canvas, inklusive Ausfüllanleitung und detailliertem Fragenkatalog per E-Mail. Hier erfährst du ganz genau, wie du Schritt für Schritt damit weiter arbeiten kannst.

Sobald du dir das Freebie heruntergeladen hast, erwarten dich diese Arbeitsschritte:

  • Drucke dir dein persönliches Business Model Canvas aus. Verwende zum Ausfüllen Post-its oder Bleistift und Radiergummi, sodass du leicht etwas ändern kannst.
  • Bilde den IST-Zustand deines Business bzw. deiner geplanten Geschäftsidee (Start-up) ab. Das geht ganz einfach, indem du das Canvas Baustein für Baustein ausfüllst, die jeweiligen Fragen beantwortest und diese auf Post-its notierst.
  • Klebe die Post-its an der entsprechenden Stelle in dein Canvas ein.
  • Beginne mit der rechten Hälfte deines BMC-Templates, die das Außen deiner Geschäftstätigkeit im Blick hat. Nimm dir dann die Bausteine Kundensegmente, Werteversprechen, Kanäle und Kundenbeziehung in dieser Reihenfolge vor.
  • Schau dir dann den Punkt Einnahmequellen an und betrachte anschließend die Seite links vom Baustein Werteversprechen. Diese Seite spiegelt all die internen Prozesse wider, die nötig sind, das Außen zu ermöglichen.
  • Notiere dir all deine Gedanken zu den Punkten der linken Seite in folgender Reihenfolge: Schlüssel-Ressourcen, Schlüssel-Aktivitäten, Schlüssel-Partner. Als letztes betrachtest du den Punkt Kostenstruktur.
  • Lote nun die Potentiale deines Geschäftsmodells aus, indem du an den 9 Stellschrauben drehst. Schau dir deine Antworten an und spinne deinen IST-Zustand weiter!
  • Als letzten Arbeitsschritt kannst du versuchen konkrete Ziele für dein SOLL-Geschäftsmodell abzuleiten. Am besten gehst du dabei nach der SMART-Formel (sinnlich wahrnehmbar, messbar, attraktiv, realisierbar, terminiert) vor.

 

Viel Spaß beim Kreativ-Sein und viel Erfolg!

dein Competence on Top-Team

 


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So gelangst du zum Ziel:

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Danke, dass du Teil unserer Community bist und viel Spaß und Erfolg beim Arbeiten an deinem Geschäftsmodell!

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