Wenn Veränderungen anstehen, ist erfolgreiches Change Management der Schlüssel zum Veränderungserfolg. (Bildquelle: unsplash.com | Javier Allegue Barros)

Change Management – der Schlüssel zum nachhaltigen Veränderungserfolg!

Menschen wollen sich nicht verändern – was ist dran an diesem Mythos?

„Die müssen mal raus aus der Komfortzone“, „die bewegen sich nur, wenn sie müssen“, „da ist mit ganz viel Widerstand zu rechnen“ – so oder so ähnlich scheinen einige Führungskräfte über ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu denken, wenn es um Veränderungen geht. Und auch in der Fachliteratur ist das noch häufig Tenor: Menschen mögen keine Veränderung. Aber ist das wirklich so?

Schauen wir uns in unserem privaten Umfeld um, könnten wir zu einem ganz anderen Schluss kommen. Menschen heiraten, gründen Familien, bekommen Kinder. Menschen ziehen in andere Städte oder vielleicht sogar in ein anderes Land. Menschen wechseln den Arbeitgeber, manche ergreifen einen neuen Beruf. Menschen beginnen neue Hobbies, stellen ihre Ernährung um, hören auf zu rauchen. Menschen lesen Zeitschriften, Bücher, schauen sich Fachvorträge an, um sich weiterzuentwickeln. Tatsächlich ist es so: Menschen verändern sich ständig. Und zwar freiwillig – und oft hochmotiviert.

Change-Prozesse professionell begleiten

Wie kommen wir dann auf den Gedanken, im Job sei das alles anders? Da wäre der Change nur mit Druck zu haben, da müsste man die Menschen schon zu Veränderungen nötigen, damit etwas passiert? Und ist das vielleicht schon der erste folgenschwere Fehler in einem Change-Prozess – eine solch skeptische Haltung den Beteiligten gegenüber?

In unserer Ausbildung zum/zur Change ManagerIn setzen wir genau hier an. Denn ob Menschen ihr Verhalten tatsächlich ändern, haben wir nicht in der Hand. Wir können es ihnen aber erleichtern. Wie? Zunächst einmal können wir alle Beteiligten – Mitarbeitende und Führungskräfte – einladen, die Veränderung nicht nur über sich ergehen zu lassen, sondern aktiv mitzugestalten. Wir können sie außerdem ermutigen, offen über Empfindungen zu sprechen, die zum Change dazugehören. Und wir können sie inspirieren: mit Methoden, die einen agilen, selbstorganisierten Veränderungsprozess anlegen. Dem/der Change ManagerIn kommt hier eine entscheidende Rolle zu.

Denn dass Veränderungen professionell begleitet werden sollen, wird schon deutlich, wenn wir uns anschauen, wie wenige Change-Prozesse erfolgreich abgeschlossen werden: nicht einmal jeder vierte Change gelingt (23 Prozent laut einer Studie von Mutaree). Dabei sind die Faktoren für das Gelingen theoretisch in vielen Unternehmen bekannt. Nur bei der Umsetzung scheint es zu hapern.

Durch Methoden-Kompetenz und Verständnis zum Veränderungserfolg

So hat die TED-Umfrage von Mutaree „Macht Change Spaß?“ (2017) ergeben, dass sich die Beteiligten vor allem Klarheit und Transparenz wünschen. Allerdings gaben 61 Prozent der Befragten an, dass diese in ihren Change-Prozessen nicht oder nicht ausreichend vorhanden sei. Genau deshalb ist in unserer Change Management-Ausbildung die Kommunikation in den verschiedenen Veränderungsphasen ein wichtiges Thema.

Ganz entscheidend ist für die Beteiligten außerdem, dass sie den Nutzen des Projekts nachvollziehen können (86 %) und selbst die Möglichkeit haben, Neues zu gestalten (60 %). Die Change Management-Methoden, die wir in unserer Ausbildung vorstellen, können die Teilnehmenden direkt auf ihre konkreten Fälle anwenden. Hier entsteht ein echter Mehrwert für die angehenden „Change ManagerInnen“. So lassen sich die Ergebnisse aus den Übungen direkt für die eigenen Veränderungsvorhaben nutzen, damit der Veränderungserfolg gelingt. Bis zum Ende der Change Management-Ausbildung entwickeln die AbsolventInnen ihr individuelles Change-Konzept – das gereift ist durch den wertvollen intensiven Austausch untereinander. Ausgestattet mit vielen Change-Methoden und dem Verständnis, was Menschen in Veränderungsprozessen brauchen, wissen sie nun, wie ihre Veränderungsvorhaben künftig zu den 23 Prozent der gelungenen Change-Projekte gehören.

 

Carolin Giesemann mit Puzzleteil, Referentin für Change Management und Training

Ein Beitrag von Carolin Giesemann, Referentin bei Competence on Top sowie Germanistin mit langjähriger Erfahrung in leitender Position im Gebiet Marketing und Kommunikation.

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